Das Fanprojekt

      Gegengerade


      Das große Interview mit Wolfgang Frank

      Herr Frank, bitte geben Sie uns eine Vorrundenbilanz.

      Ja, es war natürlich so, daß nach der Rückrunde die Erwartungen sehr hoch waren. Personelle Entscheidungen waren zu treffen. Thomas Ziemer ging weg, Bruno war lange fraglich, Abdul wollte weg, Michael Müller hörte auf. Dadurch mußten wir eine fast neue Mannschaft zusammenstellen. Für Müller holten wir Spyrka, die Rolle von Kloppo sollte Uwe Stöver einnehmen. Gabriel sollte die linke Seite dichtmachen, aber durch seine Verletzung mußten wir nachrüsten mit Miroslav Tanjga und Marek Lemsalu. So hatten wir für die Defensive einiges getan. Im Mittelfeld war positiv zu vermelden, daß Bruno doch bei uns blieb, und auch von der Mannschaft problemlos wieder aufgenommen wurde. Personell nachgelegt haben wir dann noch mit Alexander Karataev, der allerdings mit großem Trainingsrückstand zu uns kam, sich aber jetzt herangearbeitet hat. Wichtig war, daß wir nach der Niederlage bei der Hertha, direkt unser erstes Heimspiel gegen Leipzig gewannen und dann nach dem 0 : 0 in Gütersloh am Bruchweg auch Essen schlagen konnten, um dann am Betzenberg mit einem großen Selbstvertrauen ein 1 : 1 erreichten. Nach den Siegen gegen Lübeck und Oldenburg kam dann die Zeit in der es nicht mehr ganz so gut lief (Mannheim, Zwickau, Unterhaching. . .). Aber mit dem Sieg gegen Jena hoffe ich, daß die Mannschaft wieder mehr Sicherheit bekommt. Leider haben wir noch nicht die Stabilität, wie ich sie mir wünsche. Im großen und ganzen bin ich mit den bisher erreichten Punkten (21 vor dem Uerdingen-Spiel) zufrieden, obwohl es ruhig ein paar mehr sein könnten. Was mir manchmal nicht so gut gefällt ist, daß die Vorbereitung zu den einzelnen Spielen unterschiedlich ist. Da muß ich im Training mehr reden, lauter werden, da ist die Konzentration nicht so, wie ich mir das vorstelle. Aber gerade das macht eine Spitzenmannschaft aus, sich auf jeden Gegner hundertprozentig konzentriert vorzubereiten. Da müssen wir noch einiges tun. Auch im Spiel dann. Beispiel Stuttgart: da müssen wir nach der ersten halben Stunde in Führung liegen. Die Chancen dafür waren da. Aber wir haben kein Tor geschossen und wurden dafür in der 2. Halbzeit bestraft. Was mich manchmal stört ist, daß insbesondere in der Abwehr versucht wird schön zu spielen, was dann streckenweise zu kompliziert wird. Besonders unter Druck wird dann versucht noch einen Ball zu retten, obwohl es besser wäre ihn einfach ins Aus zu schießen. Das sage ich den Jungs auch immer wieder. Gerade kurz vor Schluß, wenn dann auch ein bißchen die Kraft fehlt, dann muß ich das Ding einfach mal weghauen.

      Was ist Ausschlag gebend für den momentanen Erfolg auch in Bezug auf die neuen Spieler (Zusammenhalt)?

      Ich versuche, bei Vertragsverhandlungen auszuloten, ob der betreffende Spieler charakterlich zu uns paßt. Das geht bei einem Gespräch relativ gut. Wenn ich glaube, daß er zu uns paßt, beginnt der Prozeß der Eingliederung. Die "neuen" Spieler müssen von den "alten" im Verein akzeptiert und respektiert werden. Wenn auch dieser Prozeß abgeschlossen ist, ergibt sich der Rest oft automatisch. Man braucht aber auch in jeder Mannschaft verschiedene Charaktere, damit unterschiedliche Auffassungen da sind und man nicht vor lauter Harmonie einschläft. Ich sehe es auch ganz gerne, wenn sich die Jungs außerhalb des Fußballs treffen und gemeinsam etwas unternehmen.

      Wie steht es mit der Identifikation zum Verein?

      Das muß vor allem für Euch Fans sichtbar sein. Weil ich glaube wenn die Zuschauer sehen das gerannt, gekämpft ja einfach gesagt gefightet wird dann werden auch Fehler verziehen. Aber dafür muß der Spieler auch als Profi leben. Von seiner ganzen Einstellung her. Er muß auf seinen Körper achten, in ihn hineinhören. Auch bei der Ernährung muß man ein bißchen aufpassen. Und was ganz wichtig ist: Der Körper braucht viel Schlaf, um sich immer wieder regenerieren zu können. Der Körper ist nun mal das Kapital des Fußballers. Je besser er damit umgeht, um so mehr kann er erreichen. Ihr Fans müßt merken das der hunderprozentige Einsatz in jedem Spiel für den Verein da ist.

      Was will der Verein erreichen?

      Was mir manchmal fehlt ist die klare Aussage des Vereins was man mit dem FSV wirklich erreichen will. Was für einen Stellenwert soll der Verein haben in der Bevölkerung? Damit kann man nämlich die Industrie hinter sich bringen. Da müssen einfach klare Aussagen kommen. Mit solchen Aussagen kann man auch mehr Leute animieren ins Stadion zu kommen, um dann auch gleich Argumente für einen Stadionneubau oder -ausbau zu haben. Die Rahmenbedingungen müssen einfach verbessert werden, um mehr Leute ins Stadion zu locken. Das kann ich aber nur erreichen wenn sich der Fan im Stadion wohlfühlt.

      Können Sie uns einen kleinen Ausblick in die Zukunft geben?

      Da muß man erst einmal abwarten. Ich möchte wenn es geht alle Spieler behalten, aber der eine oder andere will vielleicht weg. Ich will, wenn es geht, lieber den einen oder anderen Spieler dazuholen, auch um die Konkurrenzsituation zu verschärfen. Es darf dem einzelnen Spieler nicht zu leicht fallen, ins Team zu kommen. Ich hätte auch ganz gerne Alternativen, um das Team auf verschiedene Situationen einstellen zu können. Das soll aber nicht heißen, daß ich mit meinem momentanen Kader nicht zufrieden bin - ganz im Gegenteil! Man muß einmal sehen, daß wir verletzte Spieler hatten, die sich jetzt wieder an die Mannschaft heranarbeiten. Helmut Gabriel und Hendrik Weiß haben in der Nachwuchsrunde gegen Köln schon wieder gut gespielt und den Adrian Spyrka hoffe ich in der Rückrunde wieder einsetzten zu können. Dadurch wird sich die Qualität der Mannschaft auch nochmal verbessern. Sollte natürlich ein "Knaller" zu haben sein, werden wir versuchen, wenn es sich finanziell machen läßt, diesen zu verpflichten. Man darf aber auch nicht zu viel erwarten, da es in dieser 2.Liga noch einige Mannschaften gibt, die dieselben Möglichkeiten haben, wie wir. Denn nur wer sich auf jedes Spiel hundertprozentig vorbereitet, der wird sich am Ende durchsetzen.

      Was ist Ihr Ziel für die Rückrunde?

      (W. Frank schmunzelt) Wir müssen alles auf uns zukommen lassen und nur von Spiel zu Spiel denken. Ich selber will natürlich alle Spiele gewinnen. Aber das wollen nicht nur wir. Anders ausgedrückt: möglichst viele Spiele gewinnen und dann sehen, was am Ende dabei herauskommt.

      Wie ist die Trainingssituation in Mainz?

      Die Trainingsmöglichkeiten sind hier in Mainz nicht einfach. Wenn wir uns morgens treffen wissen wir oftmals nicht, ob wir im Stadion trainieren können bzw. dürfen oder ob wir nach Bretzenheim oder Mombach fahren müssen. Das ist für die Mannschaft natürlich auch nicht ganz einfach. Es müßten einfach bessere Trainingsmöglichkeiten geschaffen werden. Aber soviel ich weiß ist das Problem nicht gerade das Neueste. Zu den Trainingszeiten kann ich soviel sagen, daß wir normalerweise im Sommer morgens um 9.00h und mittags um 16.00h und im Winter morgens um 9.00h und mittags um 15.00h trainieren. (Anm. d. Red.: Diese Angaben sind ohne Gewähr!)

      Jetzt noch einige allgemeine Fragen!

      Warum sind Sie eigentlich Trainer geworden?

      Ich hatte eigentlich vor nach meiner aktiven Zeit etwas ganz anderes zu machen. Aber dann habe ich gemerkt, daß mich der Fußball nicht losläßt und ich mich in diesem Geschäft am besten auskenne.

      Wie kam der Kontakt zu Mainz 05 zustande?

      Nachdem ich bei RW Essen beurlaubt wurde, war ich eine zeitlang arbeitslos. Dann fragte man mich, ob ich mir vorstellen könne, Mainz 05 zu übernehmen. Größere Gedanken auch wegen dem Tabellenplatz habe ich mir nicht gemacht, denn wenn ein arbeitsloser Trainer ein Angebot eines Vereins bekommt, steht diesem Verein normalerweise das Wasser bis zum Hals. Ich habe in meinem Leben bisher schon oft schwierige Dinge gemacht, von daher war es für mich keine Frage, diesen Job anzunehmen.

      Wie vereinbart sich Ihr Job mit dem Familienleben?

      Meine Frau ist so oft es geht hier. Die Kinder vermissen micht wahrscheinlich weniger, als ich sie, zumal sie jetzt in einem Alter sind, wo sie anfangen ihr eigenes Leben zu leben.

      Was für eine Mannschaft fanden Sie hier vor und was unternahmen Sie dagegen?

      Bedingt durch den Mißerfolg war die Mannschaft sehr verunsichert. Diese Unsicherheit habe ich versucht durch viele Einzelgespräche zu bekämpfen. Ich habe den Spielern versucht zu erklären, daß auch sie und nicht nur der vorherige Trainer ihren Anteil an der momentanen Lage haben. Das haben sie auch eingesehen und so fingen wir an, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Das war bestimmt nicht immer einfach, aber es hat trotz zahlreicher Nackenschläge geklappt. Bedingt durch mehr Training und Einsatzbereitschaft untereinander, dem gegenseitigen Helfen auf dem Platz, haben wir diese schwierige Situation gemeistert.

      Vermissen Sie Thomas Ziemer?

      Mit dem Thomas hatte ich ab und zu etwas Probleme oder besser gesagt er mit mir. Aber es ist schon irgendwie schade, daß er nach Rostock ging. Zumal in Rostock das eingetreten ist, was ich ihm prophezeit habe. Ich vermisse ihn auch vom Typ her, weil der Ziemi vom Charakter her ein guter ist. Kein linker oder so. Ganz im Gegenteil. Wir haben auch dann miteinander gesprochen, wenn wir ganz anderer Meinung waren. Bevor er in Rostock gar nicht mehr spielt, hätte ich ihn gerne wieder hier.

      Was war mit Marco Weißhaupt?

      Wir haben um Marco lange gekämpft. Aber im Endeffekt wollte er unbedingt wieder zurück nach Erfurt. Marco war hier etwas unsicher. Dabei könnten wir ihn hier gut gebrauchen. Er ist ein guter Fußballer und ich hätte ihn gerne behalten.

      Welcher unserer Stürmer erinnert Sie am ehesten an Sie selbst?

      Das ist keine einfache Frage. - Am ehesten Guido Erhard! (aber ich habe öfter getroffen - lacht) Der Guido ist ein kämpfender Stürmer. Die Jungs beschweren sich immer wieder, daß sie über einen längeren Zeitraum spielen wollen. Dann sage ich immer: Ihr müßt hart arbeiten. Wenn ihr trefft, dann spielt ihr auch bei mir. Es machen ja alle ihre Tore, aber bis jetzt ist keiner unter ihnen, der durchgehend trifft. Die Chancen sind fast immer da, nur sie werden leider nicht immer genutzt. Aber das ist oft auch eine Kopfsache. Ich muß als Stürmer versuchen, daß Ding mit aller Macht zu versenken.

      Gibt es auch Spieler, die man gar nicht erst motivieren muß, wo Sie wissen, die sind immer bei der Sache?!

      Ja, die gibt es in jeder Mannschaft. Bei uns gehören dazu Bruno, Lars, Peter usw. Obwohl ich mir wünsche, daß Peter noch mehr aus sich herausgehen würde.

      Wenn Sie so eine zweite Halbzeit wie in Stuttgart oder gegen Jena, oder die ersten 20 Minuten in Meppen sehen, sind Sie da nicht manchmal am verzweifeln?

      Da ist dann die Frage, wie man als Trainer darauf reagiert. Entscheidend ist für mich die Frage, wie es soweit kommen kann. Es spielt ja niemand mit Absicht schlecht. Das sind dann so Sachen wie in Stuttgart, als wir nach dem 1 : 0 für die Kickers den Kopf verloren haben und blind nach vorne gerannt sind, obwohl wir noch Zeit genug hatten, das Spiel zu drehen. Solche Spiele wird es immer wieder geben, nur wenn man dann als Trainer laut wird, erreicht man eher das Gegenteil.

      Hätten Sie gedacht, daß Jürgen Klopp so schnell wieder den Anschluß schafft?

      Normal sagt man ja, daß der Spieler bei solch einer Verletzung (Kreuzbandriß) mindestens ein halbes Jahr ausfällt. Aber der Jürgen hat wahnsinnig für sein Comeback geschuftet. Da muß ich wirklich sagen: Hut ab!

      Ihre Meinung zu den Fans!

      Ich muß Euch ein riesen Kompliment machen!!! Letzte Saison im Abstiegskampf wart ihr für die Mannschaft eine sehr große Hilfe.
      Ihr müßtet von Vereinsseite her viel mehr gepflegt werden. Wenn das Stadion nämlich schlecht besucht ist, kommt keine Stimmung auf. Ohne Stimmung kein Fernsehen, ohne Fernsehen weniger Werbegelder. Das ist so ein Kreislauf. Ihr Fans seid mit das größte Kapital des Vereins. Und da ist dann auch wieder die Verantwortung der Mannschaft. Die muß für Euch spielen und kämpfen. Das ist das, was das Team für Euch machen kann, um zu zeigen, daß sich die Mannschaft genauso mit dem Verein identifiziert wie ihr. Je mehr Fans kommen, die die Mannschaft unterstützen, umso besser ist die Atmosphäre. Aber damit mehr Zuschauer kommen, muß mehr getan werden, damit Ihr Euch hier wohlfühlt.

      Mal etwas ganz anderes. Ihr Eindruck zu den Standartsituationen für und gegen uns.

      Normal ist bei uns klar abgesprochen, wer sich in der jeweiligen Situation um welchen Gegenspieler zu kümmern hat. Was ich dann nicht verstehe ist, daß diese Absprachen nicht eingehalten werden und wir dadurch schon einige Tore kassiert haben. Bei Freistößen ca. 20 m frontal zum Tor soll Peter diese Sache übernehmen. Da läßt er sich aber zu oft von Abdul den Ball wegnehmen. Das verstehe ich dann auch nicht. Das ist abgesprochen, aber ich kann ja nicht auf den Platz laufen und die Leute einteilen. Aber daran werden wir arbeiten.

      In der letzten Rückrunde kassierten wir nur 10 Gegentore, jetzt sind es bereits (bis vor Uerdingen) 18. Woran liegt das?

      Tore fallen oft durch Fehler der verteidigenden Mannschaft. Gegen Ende des Spiels sind dann meist Konzentrationsfehler die Ursache. Aber ohne Tore wäre ja der Fußball sinnlos.
      Hinzu kommt, daß jeder Gegner den wir haben in der Woche vor dem Spiel nur noch trainiert wie die Viererkette zu knacken ist. Jedes System hat halt seine Vor- und Nachteile.

      Nach welchen Kriterien stellen Sie die Stürmer aufrichtet sich das nur nach dem Gegner?

      Ich beobachte die Jungs im Spiel, aber vor allem speziell im Training. Wie sie sich bewegen, das gesamte Auftreten. . . So hat jeder in der Woche über die Möglichkeit sich für das nächste Spiel zu empfehlen. Das ist aber nicht nur bei den Stürmern so. Darum versuche ich ja auch eine Konkurrenzsituation zu erreichen, damit es dem Einzelnen nicht so leicht fällt in die Mannschaft zu kommen.

      Wie sehen Sie die 2. Liga allgemein?

      Das Problem der 2. Liga ist, daß die Mannschaften, die in die Bundesliga aufsteigen, oftmals nicht über die finanziellen Mittel verfügen, sich so zu verstärken, daß sie den Klassenerhalt schaffen. Man kann aber auch mit weniger finanziellen Mitteln eine gute Mannschaft ins Rennen schicken (siehe Freiburg). Das spielt sich für mich zum größten Teil im Kopf ab. Die Mannschaft muß an sich glauben und darf nicht in Ehrfurcht erstarren vor irgendwelchen großen Namen. Diese Sache spielt sich eben in der 2. Liga mit dem FCK und der Eintracht ab. Vor allem auf dem Betzenberg haben zu viele Angst. Und wenn man mit Angst, ich will es mal so nennen, auf den Platz geht, dann hat man in der Regel schon verloren.

      Meinen Sie das sich zum Thema Stadionneubau bzw. -ausbau noch was tut?

      Es muß sich ganz einfach was tun, sonst schläft hier wieder alles ein. Die Trainingsmöglichkeiten müssen besser werden, ein gescheites Entmüdungsbecken muß her, der Masseur braucht größere Räume, und die Umkleidekabinen sind einer Mannschaft der 2. Fußball-Bundesliga nicht würdig. Es muß einfach etwas passieren, damit sich der Spieler wohlfühlt. Dann nämlich kann er noch bessere Leistungen bringen. Die Spieler müssen auch sehen können, das sich hier etwas verändert.

      Wird in der Mannschaft über die Anfeuerung durch die Fans gesprochen? Bekommen die Spieler die Fan-Gesänge während des Spiels überhaupt mit?

      Natürlich bekommt es die Mannschaft mit, wenn sie angefeuert wird. Gerade diese Anfeuerung kann bei manchem zusätzliche Kräfte freimachen. Ich denke nur an die letzte Saison bei den Spielen gegen Bielefeld und Bochum. Ich sehe es ja auch, wenn Einzelne "kaputt" sind. Und gerade diese Spiele konnten wir nur durch eine erhöhte Laufbereitschaft und den unbedingten Willen zum Sieg erfolgreich gestalten. Dabei habt Ihr der Mannschaft wahnsinnig geholfen.
      Nur die Atmosphäre, die Ihr versucht hereinzubringen, könnte noch besser sein, wenn im Stadion die Gegebenheiten besser wären. Wenn ich da an das Carl-Benz-Stadion oder Ruhrstadion denke. . . Dadurch, daß diese Stadien total überdacht sind, hat man dort eine viel bessere Atmosphäre. Euer Aufwand wird einfach nicht genug gewürdigt.

      Als in Schalke der Jörg Berger gefeuert wurde, hatte wir ein bißchen Angst, daß Sie ein Angebot von S04 bekämen. War da was?

      Ich würde schon sehr gerne mit den 05ern aufsteigen. Solange ich merke, daß sich im Verein etwas bewegt, will ich schon hierbleiben. Obwohl, wenn mal eine längere Durststrecke käme, kann ja im Fußball alles sehr schnell gehen. Aber das sind die normalen Begleitumstände in diesem Geschäft.

      Herr Frank, wir bedanken uns für dieses Gespräch und wünschen Ihnen und der Mannschaft für die Zukunft alles Gute! (pk, hm)


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